Schwäbischer
Albverein e.V.

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Ortsgruppe
Neuhausen / Fildern

23.05.2002

Artikel für's Blättle bis sonntags, 18:00 Uhr an:
mitteilungsblatt@albverein-neuhausen.de

Wanderwochenende ins Hohenloher Land zwischen Kocher und Jagst
vom 25.05. bis 26.05.2002

Der Hohenlohekreis gehört zur Region Franken. Er grenzt im Norden an den Neckar-Odenwald-Kreis. Der Nachbar im Süden und Westen ist der Landkreis Heilbronn. Das Land ist ein schönes Hügelland mit malerischen Bergen. Vor allem an den Flüssen Kocher und Jagst hat man das Gefühl, dass die Zeit hier stehen geblieben ist.

Wir wollen auf unserer 1 1/2 Tageswanderung dieses Land zwischen Kocher und Jagst näher kennen lernen. Hier ist auch eine wunderbare Pflanzenwelt zu sehen. Bedingt durch die geologischen Eigenschaften wachsen hier andere Pflanzen als auf der Schwäb. Alb. Die Schwäb. Alb ist aus Weißjura, während die Hohenlohe aus Trias, Buntsandstein, Muschelkalk und dem Keuper besteht.

Wir fahren über die Autobahn Richtung Heilbronn nach Öhringen. Von hier aus über Büttelbronn, Pfahlbach zum Naturfreundehaus "Schießhof", wo wir übernachten werden. Das Haus liegt am Obergermanischen Limes mit herrlicher Talsicht auf den Kocher.

Am Samstag Nachmittag wandern wir den Kocher aufwärts nach Forchtenberg und wieder zurück. Unser Weg am Sonntag führt uns über Crispenhofen hinab ins Jagsttal nach Marlach. Dort kehren wir zu Mittag in das Gasthaus "Sonne" ein. Zurück wandern wir über Sindeldorf zum Ausgangspunkt. Heimfahrt über die Autobahn Öhringen, Heilbronn, Leonberger Dreieck nach Neuhausen.

Im Naturfreundehaus ist Selbstbewirtung d.h. die Verpflegung für den Samstagabend und für das Frühstück am Sonntagmorgen sollte jeder Teilnehmer mitbringen. Getränke können im Haus erworben werden. Außerdem ist für die Übernachtung ein Schlafsack (oder Bettbezug) erforderlich. Es ist ein Schlafraum für 14 Personen sowie 1 Zimmer mit 4 Betten sowie 1 Zimmer mit 6 Betten vorhanden. Preise:

  • Schlafraum € 5,50 proPerson
  • Zimmer € 7,00 pro Person
  • Küchenbenutzung € 0,80 pro Person/Tag

Abfahrt am Samstag, 25.05.02 um 13.30 Uhr am Rathaus mit privaten PKW. Gäste sind uns immer willkommen. Wir wandern nach der Wanderkarte L 6722 Öhringen.

Anmeldungen nehmen entgegen Hans Fuchs Tel. 6 31 07 und Hermann Cech Tel. 0 70 22 / 5 93 17



Zu unserer Radtour am 26.05.

treffen wir uns um 10.00 Uhr am Rathaus. Wir radeln bei hoffentlich schönem Wetter von Neuhausen, Scharnhausen über den Eichenhain zu den Wangener Höhen. Nach einer Mittagspause fahren wir nur noch den Hang hinunter an den Neckar und diesen entlang wieder nach Hause. Die gesamte Strecke beträgt ca. 40 km.

Über viele Mitradler freuen sich die WF Maria Fischer, Tel. 4527 und Bärbel Schmalz, Tel. 4429.

Gäste gerne willkommen.


Tanzgruppe

Unser nächster Tanzabend ist am Dienstag, 28.05., 20 Uhr. Wer nicht kommen kann, bitte wieder rechtzeitig bei mir abmelden.

Zum Notieren unserer nächsten Auftritte:

  • 8. Juni Landesgartenschau
  • 14. - 16. Juni kommen unsere Gäste aus Holland.

Thomas



Wer möchte mitmachen bei der Wanderwoche im Bayerischen Wald vom 22. bis 29. September 2002

mit Standquartier in Spiegelhütte? Entscheidet euch bald! Es sind nur 12 bis maximal 14 Plätze zu vergeben. Mit der Anmeldung sollten € 30.- angezahlt werden. Der erste Informationsabend ist für 05.07.2002 vorgesehen.

Eure Wanderführer: Hans Merkt, Tel. 3760 und Paul Elsesser, Tel. 8671


Jumelage/Partnerschaftstreffen 8.-11.5.2002 (anklicken der Bilder erhöht Auflösung)

Am 13.5. traf bei einem unserer Mitglieder eine E-Mail aus Frankreich ein, die man uns wie folgt übersetzt hat:

"Wir möchten euch nochmals für die vier in Neuhausen verbrachten Tage danken. Der Austausch war wieder ein großer Erfolg. Alle "Péronnasser" waren begeistert von ihrem Aufenthalt in Deutschland.

Während der Heimreise haben wir alle die schönen Photos des Austausches angeschaut und wir danken Ludger Schmidt für diese wundervolle Arbeit..." (Unser Gastgebergeschenk an unsere französischen Freunde war ein Fotoalbum mit den Aufnahmen des Partnerschaftstreffens. Unsere französischen Freunde haben also an unserem Geschenk selbst kräftig mitgewirkt!)

"... Wir haben fest an euch gedacht, als wir das Bier aus den schönen Krügen getrunken haben, die ihr uns geschenkt habt..."

Wie aber kam es zu dieser E-Mail, die uns alle sehr gefreut hat, vor allem diejenigen, die zum Gelingen des Partnerschaftstreffens als Gastgeber, und/oder bei der Vorbereitung und Durchführung in besonderer Weise beigetragen haben?

Also, alles von vorne und der Reihe nach: Am Mittwochnachmittag, fünf Minuten vor der "Soldaten-pünktlichkeit‘, also um 10 Minuten vor fünf Uhr bog der Bus aus Péronnas zum Rathaus ein. Unsere franzö-sischen Freunde waren höflich genug, uns nicht zu sagen, was sie gedacht haben, als sie das spärliche "Empfangskommitee" sahen.

Sie (und wir natürlich auch) waren von den seitherigen Treffen etwas anderes gewöhnt! Des Rätsels Lösung folgte dann aber schon nach wenigen Minuten und Schritten, hin zum Ostertagshof, wo schon das "richtige" Empfangskommittee wartete.

Und da ging dann auch gleich so richtig "die Post ab". Im Wege der Eilentscheidung hatten wir den Empfang nach draußen verlegt, denn Petrus spielte seine Rolle perfekt (wie übrigens auch an den folgenden Tagen, während des ganzen Treffens). Da war sie nun wieder: die alte und gewohnte Herzlichkeit.

Man sah viele bekannte Gesichter, aber auch einige neue Freunde, darunter erfreulicherweise

auch einige Kinder und Jugendliche.

Die Gemeinde Neuhausen hatte dankenswerterweise

den Begrüßungssekt, andere Getränke und Butterbrezeln spendiert.

Unser erster Vorsitzender,

Gerd Reinauer begrüßte Gäste und Gastgeber, stets getreulich übersetzt von Conny Fuchs.

Für das Partnerschaftskomitee der Gemeinde Neuhausen und in Vertretung von Bürgermeister Hacker sprach

Herr Bolich.

Bald löste sich die Versammlung auf und man begab sich zu den Gastgeberfamilien zum ersten Abendessen. Manche Familien hatten sich zu Mehreren zusammengetan, sodass es keinerlei Sprach- oder andere Schwierigkeiten gab.

André Delarue

war wieder direkt mit nur einer Übernachtung mit dem Fahrrad von Péronnas, diesmal auf Anhieb und pünktlich ins richtige Neuhausen, geradelt.

Am nächsten Morgen, dem Himmelfahrtstag, brach man fast pünktlich zum ersten Wandertag auf die Münsinger Alb auf. Die Fahrt ging bis Gomadingen. Von dort erklomm man

- nur ein bisschen schnaufend und schwitzend - den Sternberg.

Lohn für die Mühe war

ein schöner Rundblick vom Turm auf dem Sternberg über die Hochfläche der schwäbischen Alb und auf Gomadingen.

Ein Stückchen weiter unten, mitten auf der Wacholderheide, wurde dann der Gipfelschnaps nachgereicht und man versammelte sich zum

offiziellen Gruppenfoto fürs Jumelage-Album.

Nach kurzer Fahrt erreichten wir dann in Ödenwaldstetten das "Lamm" mit "Speidel‘s Brauereile". Nach dem dort das Mittagessen eingenommen worden war, wurden die Teilnehmer

durch den Chef persönlich gründlich in die Geheimnisse des "Bierbrauens nach dem Deutschen Reinheitsgebot" eingeweiht. Schwerstarbeit für Conny Fuchs: vom Schwäbischen (im Kopf ins Hochdeutsche und dann) ins Französische!

Für das superfrische Naturtrübe war keinerlei Übersetzungstätigkeit erforderlich. Es schmeckte Franzosen und Deutschen gleichermaßen und auf Anhieb hervorragend.

Der obligatorische Käse nach dem Mittagessen wurde dann gleich

am Entstehungsort auf dem "Bioland-Bauernhof mit Käserei" der Familie zusammen mit den nötigen Informationen von der Bäuerin in perfektem Französisch serviert. Einen kleinen Personalengpass behob der Chef auf geniale Weise: Damit’s beim Käseverkauf besser lief, wurde

Marie-Louise Cech kurzerhand zur Käserei-Sonderkassiererin ernannt und eingesetzt.

Danach lotste Hermann Cech den Bus "einfach" anhand der Wanderkarte über kleinste Nebensträßchen zu den Steighöfen hoch über dem Lautertal. (Wegen tief hängender Äste hatte man von der vorgesehenen Route abweichen müssen.)

Von den Steighöfen wanderten wir - immer oben an der Hangkante entlang - hoch über dem Lautertal zur

Aussicht über Gundelfingen und weiter zur

Burg Derneck

Von dort schafften wir in wenigen Minuten den Abstieg zum Bus, der unten im Lautertal auf uns wartete.

Fortsetzung folgt